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Worfelder NABU-Gruppe will Nester auf alten Strommasten errichten

Worfelder NABU-Gruppe will Nester auf alten Strommasten errichten

WORFELDEN

Haben die Aktiven der Ortsgruppe Worfelden des Naturschutzbunds (NABU) derzeit insbesondere die Entwicklung der Störche im Blick, so richten sie ihr Augenmerk aber auch auf die Unterstützung weiterer Vogelarten. Darüber hinaus tüfteln sie an einem Konzept für die Fuchsberghütte.

Zwei der nicht mehr erforderlichen Strommasten entlang dem Wasserweg zwischen Worfelden und Klein-Gerau sollen erhalten bleiben. In Zusammenarbeit mit dem NABU-Kreisverband plant die Worfelder Ortsgruppe im nächsten Jahr, auf den Masten ein Storchennest und ein Schwalbenhaus speziell für Mehlschwalben zu errichten.

Eventuell könnten dort auch Nistplätze für Haussperlinge geschaffen werden, sagte Stefan Dorschner vom NABU-Vorstand im Gespräch mit dem ECHO. Ein weiterer Strommast zwischen Worfelden und Schneppenhausen könnte zum Domizil von Wanderfalken werden. Im Herbst plant die NABU-Gruppe darüber hinaus, das inzwischen recht hohe Storchennest an der Atzelwiese zusammen mit der Worfelder Feuerwehr herunterzuholen und neu zu arrangieren. 

Im Zuge des Beitritts der Gemeinde zum Regionalpark im kommenden Jahr wollen die NABU-Aktiven ein Konzept für die Fuchsberghütte am Mühlbach entwickeln. Die Schutzhütte wird immer wieder teilweise zerstört und ist von einer Trockenmauer umgeben.

Um Arbeitsmaterial und Geräte zu lagern, nutzte die NABU-Ortsgruppe bislang Räume im Bauhof in der Neustraße. Da das Grundstück jedoch von der Gemeinde verkauft wurde, ist der NABU-Vorstand, der sich in der alten Schule trifft, derzeit mit der Gemeinde wegen neuer Räume im Gespräch. Als nächsten, für die Öffentlichkeit interessanten Termin nennt Stefan Dorschner die Pilzwanderung mit Harald Lutz am 18. September. Am 20. November zeigt der Naturschutzbund einen Film über die Arbeit der Vogelschutzwarte Frankfurt. Ort und Uhrzeit der Veranstaltungen werden noch bekannt gegeben.

(lo)

22.07.2010. 16:50

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