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Harald Lutz bleibt NABU-Vorsitzender

Vereine - Worfelder Naturschützer diskutieren Raumsituation ü Eigenes Mitteilungsblatt

Bei der Hauptversammlung des Naturschutzvereins (NABU) Worfelden 1955 ist der Vorstand in seinen Ämtern bestätigt worden. Wie der Verein mitteilt, bleibt Harald Lutz Vorsitzender, seine Stellvertreterin ist weiter Stefanie Stüber. Auch Rechner Jörg Meffert bleibt im Amt. Fachwart für Ornithologie ist wie bisher Jürgen Hoyer, zu Beisitzern wurden Susanne Overdiek, Philipp Engel, Richard Klink, Walter Hortig und Klaus Engel gewählt. Neue Kassenprüfer sind Matthias Klink und Reiner Dörr.
In seinem Jahresrückblick erinnerte Lutz an den Gründer und ersten Vereinsvorsitzenden Wilhelm Werkmann, der Ende vergangenen Jahres gestorben war. 28 Jahre hatte Werkmann die Geschicke des Vereins geleitet.
Positiv hob Lutz die Zusammenarbeit mit dem Obst- und Gartenbauverein hervor, der die Worfelder NABU-Gruppe bei der Betreuung der Feldholzinsel "Auf der Weggerwiese" unterstützt. Insgesamt betreut der Verein mehr als 40 000 Quadratmeter an unterschiedlichen Refugien wie Feuchtbiotopen und Feldholzinseln.
Das beliebte Saukopfessen sei selbst bei relativ widrigen Wetterbedingungen sehr gut angenommen worden, so Lutz weiter. Für dieses Fest fänden sich stets ausreichend Helfer. Eine weitere Kooperation ist die Zusammenarbeit mit der Kindergottesdienstgruppe "Kigo XXL". Mehr als 20 Kinder sind an zwei Tagen auf der Suche nach Frühlingsboten wie Brennnessel, Weidenbaum oder dem Tagpfauenauge, einem Schmetterling. Bei der Pilzwanderung trotzten 15 Unentwegte strömendem Regen.
Erstmals nach langer Zeit brachte der Verein zudem das Mitteilungsblättchen "Naturschutz unter der Lupe" heraus, in dem er von seinen Aktivitäten berichtet. Besonders erwähnenswert fand Lutz den Gewinn des Deutschen Bürgerpreises in der Kategorie "Alltagshelden", der an die Bürgerinitiative Büttelborn 21 ging. Der NABU war von der ersten Minute mit am Ball, Jürgen Hoyer ist immer noch in der Initiative aktiv.
Hoyer berichtete später über die Vogelwelt in und um Worfelden und stellte fest, dass die Amsel im Ortsbild seltener als früher zu beobachten sei. Umso erstaunlicher entwickele sich die Vogelwelt rund um die Mülldeponie. Dort seien in den vergangenen Jahren auch recht seltene Vogelarten gesichtet worden.
Zum Schluss diskutierten die Teilnehmer die Raumsituation des Vereins, insbesondere im Zusammenhang mit der bevorstehenden Umgestaltung des Schulhofs an der Alten Schule in Worfelden. Dort werde man dafür kämpfen, das ehemalige Toilettenhäuschen der Schule zum Nabu-Häuschen umfunktionieren zu können.

(Groß-Gerauer Echo, 2. April 2014)

02.04.2014. 10:14

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