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Giftig oder essbar?

(Groß-Gerauer Echo, 7.10.2008)

Pilzberatung: Naturschutzbund Worfelden bietet Wanderung mit Erklärungen an


WORFELDEN. Pilzfreunde und -kenner trafen sich am Samstag am Bürgerhaus Worfelden, um unter fachkundiger Anleitung von Harald Lutz, dem Vorsitzenden der Naturschutzbund-Ortsgruppe Worfelden, Pilze in den heimischen Wäldern zu sammeln und näher kennen zu lernen. Harald Lutz erklärte, dass es in der Region rund 8000 verschiedene Pilzarten gibt, und riet den Teilnehmern des Spaziergangs, bekannte Speisepilze von den unbekannten Pilzen zu trennen.

Danach strebten die Pilzfreunde in kleineren Gruppen in Richtung Wald, gerüstet mit Korb und Messer. Nach zweistündiger Wanderung trafen sich die Teilnehmer auf dem TSG-Sportplatz, um die gesammelten Exemplare von Harald Lutz analysieren zu lassen. Unter den verschiedenartigen Funden befanden sich auch der "König der Esspilze", der Steinpilz, sowie der giftigste Pilz unserer Wälder, der Grüne Knollenblätterpilz. Viele ähnlich wie die genießbaren Pilzen aussehende Exemplare wurden als ungenießbar eingestuft. Lutz erklärte detailreich die Unterschiede und machte auf mögliche Erkrankungen durch den Genuss aufmerksam.

Letztlich konnten die Teilnehmer jedoch einige ihrer Speisepilze mit nach Hause nehmen, um eine leckere Mahlzeit zuzubereiten. Weitere Termine für Pilzwanderungen stehen im Internet unter www.hlutz.de.
gme


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